Print und Web

Beim Versuch sein schön gestaltetes Printprodukt ins Web zu stellen, stößt man unweigerlich auf Schwierigkeiten. Dasselbe gilt für den Weg von Web zu Print

Print und Web - völlig getrennt zu betrachten.

Im Print bedient man sich großzügig aus grafischen Paletten, wählt Schriften sehr individuell, und die Dateigröße? Im Zeitalter schneller Rechner und schier unerschöpflicher Speichermedien längst kein Thema mehr.

Im Web schaut die Sache etwas anders aus. Hier regiert HTML und das W3C (World Wide Web Consortium) setzt klar definierte Standards.

Viele Programme bieten an, Printdateien ganz einfach - mit einem Klick - in Webdateien zu wandeln. Funktioniert offensichtlich.

Schaut man sich den HTML-Code an, wird klar, dass viel Müll produziert wurde, teilweise nicht W3C-konform. Das bedeutet wiederum, Webseiten brauchen sehr lange zum Aufbau (es gibt sie noch, die Modemsurfer!) und können in jedem Browser anders aussehen, ein klassisches Eigentor für jeden guten Auftritt.

Die Euphorie des volldigitalen Alltags ist längst einer zweckdienlichen Ernüchterung gewichen.

Nicht alles was machbar ist macht auch Sinn! Die Vorteile von Print und die Vorteile von Web in der Planung optimal platzieren, technisch und inhaltlich sauber umsetzen - big points!

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